Anlässlich des 150. Geburtstags von Konrad Adenauer haben die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Stiftung Adenauer-Haus zu einer Festveranstaltung in den ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Bonn eingeladen. Rund 1.450 Gäste folgten der Einladung, darunter zahlreiche ehemalige Politikerinnen und Politiker sowie aktuelle Mitglieder des Europäischen Parlaments, des Deutschen Bundestages, des Landtags Nordrhein-Westfalen sowie Landrätinnen, Landräte, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister.
Die Veranstaltung würdigte Leben, Wirken und Vermächtnis des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland. Nach einem Grußwort des nordrhein-westfälischen Ministers Nathanael Liminski hielt Norbert Lammert, ehemaliger Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung und Bundestagspräsident a. D., die Festrede. In seiner Ansprache zeichnete er die politischen Stationen Konrad Adenauers nach und ordnete dessen Wirken für die Entwicklung der jungen Bundesrepublik historisch ein.
Einen besonderen Schwerpunkt setzte David McAllister, Ministerpräsident a. D. und heutiger Europaabgeordneter. Er stellte Adenauers europapolitische Vision in den Mittelpunkt und erinnerte an dessen maßgebliche Rolle bei der Westbindung Deutschlands sowie bei der Gründung der Montanunion als Grundlage der heutigen Europäischen Union.
Am Rande der Veranstaltung nutzte Sascha Lienesch zudem die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit der neuen Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Annegret Kramp-Karrenbauer, und sprach dabei eine Einladung nach Sankt Augustin aus.
Für den Landtagsabgeordneten Sascha Lienesch war der Festakt auch in persönlicher Hinsicht ein besonderer Moment: Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Landtag Nordrhein-Westfalen nahm er auf den ehemaligen Regierungsbänken direkt neben dem Rednerpult Platz – ein symbolträchtiger Ort, um das politische Erbe Konrad Adenauers zu würdigen.
„Konrad Adenauer steht wie kaum ein anderer für Verantwortung, Weitsicht und die feste Verankerung Deutschlands in Europa. Sein politisches Vermächtnis ist bis heute Orientierung und Auftrag zugleich – gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte aktiv verteidigt werden müssen“, so Lienesch.



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