Bild: CDU-Landtagsfraktion NRW / Ralph Sondermann
Bis zum 19. April 2026 entscheiden die Bürgerinnen und Bürger in den potenziellen Austragungsstätten in Nordrhein-Westfalen über die Bewerbung „KölnRheinRuhr“ für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Auch im Landtag Nordrhein-Westfalen ist die Unterstützung für das Projekt deutlich: Die schwarz-grüne Koalition positioniert sich klar für eine Austragung der Spiele an Rhein und Ruhr.
Im Rahmen einer gemeinsamen Fraktionssitzung tauschten sich die Abgeordneten intensiv zur Bewerbung aus. Besondere Einblicke lieferten dabei prominente Gäste: Jacqueline Pfeifer, zweifache Bronzemedaillengewinnerin bei den Winterspielen in Mailand-Cortina, berichtete aus der Perspektive des Spitzensports. Ergänzt wurde dies durch die Einschätzungen von Peer Steinbrück, ehemaliger Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens und Mitglied im Mannschaftsrat der Bewerbung.
Die Bewerbung „KölnRheinRuhr“ verfolgt ein klares Konzept: kompakt, nachhaltig und nah an den Menschen. Geplant sind Spiele, die überwiegend auf bestehende Sportstätten setzen und durch kurze Wege sowie eine starke Einbindung der Region überzeugen sollen. Ziel ist es, Olympische und Paralympische Spiele zu organisieren, die sowohl international Maßstäbe setzen als auch langfristig positive Impulse für den Breiten- und Nachwuchssport in Nordrhein-Westfalen schaffen.
Am Rande der Sitzung ergaben sich zudem persönliche Gespräche mit Ministerpräsident Hendrik Wüst, der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz sowie Wibke Brems, Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie groß die politische Unterstützung für die Bewerbung innerhalb der Landesregierung ist.
Die kommenden Wochen sind entscheidend: Mit ihrer Stimme können die Bürgerinnen und Bürger vor Ort maßgeblich darüber mitbestimmen, ob Nordrhein-Westfalen sich als Gastgeber für eines der größten Sportereignisse der Welt positioniert.

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