Arbeitsbesuch in der deutsch-niederländischen Grenzregion Kerkrade/Heerlen

23.04.2026
Beitrag

Mit einem Arbeitsbesuch in der deutsch-niederländischen Grenzregion hat die Parlamentariergruppe NRW-Benelux Kerkrade und Heerlen in den Niederlanden besucht.

Auch der Landtagsabgeordnete Sascha Lienesch war als Mitglied der Gruppe dabei. Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit dem deutsch-niederländischen Jugendwerk und der IHK Aachen erstellt.

Den Auftakt bildete ein Besuch des Discovery Museum und des Einstein Telescope Education Centre in Kerkrade, wo die Gruppe von Bürgermeisterin Dr. Petra Dassen-Housen begrüßt wurde. Nach einer Führung durch das Education Centre kamen die Teilnehmenden ins Gespräch mit zwei Studentinnen, die grenzüberschreitende Bildungswege aus eigener Erfahrung kennen: eine Niederländerin, die in Deutschland studiert, und eine Deutsche, die ihr Studium in den Niederlanden absolviert. In der Diskussion wurden sowohl die Vorteile beider Seiten als auch mögliche Verbesserungen offen angesprochen.

„Was mich an diesem Austausch besonders beeindruckt hat: Diese jungen Frauen haben sich ganz bewusst dafür entschieden, ihr Studium im Nachbarland aufzunehmen und genau das zeigt, wie lebendig die Verbindung zwischen unseren Ländern ist", so Lienesch im Anschluss an den Besuch.

Beim gemeinsamen Mittagessen in der Abtei Rolduc setzten sich die Gespräche mit den jungen Menschen fort, bevor die Gruppe nach Heerlen weiterzog.

Abschluss des Tages bildete ein Besuch des New Regional Bauhaus (NRB) in Heerlen. Das NRB versteht sich als grenzüberschreitendes Forum für Forschung und Wissenstransfer. Es verbindet Städtebau und Planung mit Themen wie Nachhaltigkeit, Energiewende und Kreislaufwirtschaft. Gemeinsam mit der Universität Maastricht und der Zuyd Hogeschool bildet die RWTH Aachen eine grenzüberschreitende Wissensregion – getragen von vier Säulen: Forschung, Lehre, Projekte und Veranstaltungen.

Der Arbeitsbesuch machte deutlich: Die deutsch-niederländische Grenzregion ist ein Raum, in dem Zusammenarbeit nicht erst politisch vereinbart werden muss – sie wird bereits täglich gelebt.