Bild: Boubacker Sahnoun
Wie sieht die tägliche Arbeit der Wasserschutzpolizei auf dem Rhein aus und vor welchen Herausforderungen stehen die Einsatzkräfte? Um sich davon ein Bild aus erster Hand zu machen, besuchte der Landtagsabgeordnete Sascha Lienesch die Wasserschutzpolizeiwache in Bonn.
Als Mitglied des Innenausschusses des Landtags Nordrhein-Westfalen ist es Sascha Lienesch wichtig, die Arbeit der Polizei nicht nur aus parlamentarischer Perspektive zu begleiten, sondern auch die Praxis vor Ort kennenzulernen. Denn politische Entscheidungen sollten die Erfahrungen derjenigen berücksichtigen, die sie im Arbeitsalltag umsetzen.
Bei seinem Besuch traf Lienesch auf ein kompetentes und engagiertes Team. Im Gespräch mit der Leiterin der Wasserschutzpolizeiwache Bonn informierte er sich ausführlich über die Strukturen und Aufgabenbereiche der Wasserschutzpolizei, die personelle Ausstattung sowie den Ausbildungsweg. Auch die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung über Landesgrenzen hinweg spielten dabei eine wichtige Rolle.
Niedrigwasser stellt Einsatzkräfte vor Herausforderungen
Ein zentrales Thema des Austauschs war das Niedrigwasser des Rheins. Niedrige Pegelstände stellen sowohl die Schifffahrt als auch die Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei vor besondere Herausforderungen. Im Gespräch wurde deutlich, wie anspruchsvoll die Bedingungen bei Pegelständen von unter einem Meter werden können.
Interessant war zudem der Einblick in die Organisationsstruktur: Alle Wachen der Wasserschutzpolizei in Nordrhein-Westfalen sind dem Polizeipräsidium Duisburg zugeordnet.
Streifenfahrt auf dem Rhein
Einen unmittelbaren Eindruck von der Arbeit auf dem Wasser erhielt Sascha Lienesch bei einer gemeinsamen Streifenfahrt auf einem Polizeiboot. Dabei konnte er die täglichen Aufgaben und Anforderungen der Beamtinnen und Beamten aus nächster Nähe kennenlernen. Unter fachkundiger Aufsicht durfte der Landtagsabgeordnete sogar kurz selbst das Steuer des Polizeibootes übernehmen.
Sascha Lienesch dankte den Beamtinnen und Beamten der Wasserschutzpolizei Bonn für den offenen Austausch und die zahlreichen Einblicke in ihre Arbeit. Sein besonderer Dank galt dem täglichen Einsatz der Polizistinnen und Polizisten für die Sicherheit auf dem Rhein.

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