Premiere von „1984 - George Orwell“ bei der Studiobühne Siegburg

02.03.2026
Beitrag

Zur Premiere des neuen Theaterstücks der Studiobühne Siegburg war ich gerne eingeladen. Uraufgeführt wurde „1984“ nach dem Roman von George Orwell.

Unter den Gästen waren unter anderem die stellvertretende Bürgermeisterin von Siegburg, Dr. Susanne Haase-Mühlbauer, die stellvertretende Bürgermeisterin von Sankt Augustin, Claudia Feld Wielpütz, sowie die Siegburger Ratsfrau Maria Burgemeister. Ebenso habe ich mich gefreut, den Schulleiter des Anno-Gymnasium Siegburg, Sebastian Kaas, unter den Gästen zu treffen.

Die Studiobühne beschreibt das Stück wie folgt: „George Orwell zeichnet in seinem visionären Roman das erschreckende Zukunftsbild einer absolut autoritären Staatsmacht. Winston Smith arbeitet im Wahrheitsministerium daran, Texte der Vergangenheit den politischen Statements der Gegenwart anzupassen: Statt Fakten alternative Fakten. Doch Winston kann seine Erinnerung daran nicht löschen, dass es einmal so etwas wie Wahrheit gegeben hat. Als er sich schließlich in Julia verliebt, treibt ihn die revolutionäre Kraft der Liebe in den Widerstand. Ein bildgewaltiges Stück über unsere Zeit und die darin enthaltene Hoffnung.“

Die schauspielerische Leistung war beeindruckend, die Inszenierung außergewöhnlich und intensiv. Das Ensemble hat es geschafft, die beklemmende Atmosphäre des Stoffes eindrucksvoll auf die Bühne zu bringen.

Das Theater selbst ist ebenfalls etwas Besonderes: Die Studiobühne ist im ehemaligen Saturn-Markt im Kaufhof-Gebäude in Siegburg untergebracht. Besucherinnen und Besucher können bequem mit dem Parkhaus bis zur sechsten Etage fahren.

Für einige Vorstellungen sind noch Karten erhältlich auf der Website: www.theaterseite.de 

„Kultur lebt vom Engagement vor Ort. Die Studiobühne zeigt eindrucksvoll, wie stark und vielfältig unsere Kulturlandschaft im Rhein-Sieg-Kreis ist. Solche Projekte verdienen Aufmerksamkeit und Unterstützung“, so Sascha Lienesch.