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Mit der sogenannten NRW-Sportmilliarde setzt das Land ein deutliches Zeichen für den Sport im Alltag der Menschen. Zum Start der Kampagne für ein „Ja“ zu Olympischen und Paralympischen Spielen in Nordrhein-Westfalen steht dabei vor allem eines im Fokus: die Stärkung des Breitensports.
Rund eine Milliarde Euro sollen in den kommenden Jahren in die Modernisierung, Sanierung und den Neubau von Sportstätten, Schwimmbädern und Vereinsinfrastruktur investiert werden. Ziel ist es, die sportlichen Angebote vor Ort nachhaltig zu verbessern – in Städten und Gemeinden in ganz Nordrhein-Westfalen. Die Sportmilliarde setzt sich zusammen aus 200 Millionen Euro für Schwimmbäder, 200 Millionen Euro für Sporthallen, 200 Millionen Euro direkt an die Vereine und 375 Millionen Euro über die Sportpauschale.
Die Investitionen ergänzen die geplanten Mittel des Bundes und sollen insbesondere dort wirken, wo Sport täglich stattfindet: in Vereinen, Schulen und kommunalen Einrichtungen. Damit stärkt das Land gezielt das Ehrenamt und schafft bessere Bedingungen für Kinder und Jugendliche.
„Wenn wir wollen, dass junge Menschen für Sport begeistert werden und vielleicht sogar von Olympia träumen, dann müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen. Gute Sportstätten, funktionierende Schwimmbäder und starke Vereine sind die Grundlage dafür“, betont Sascha Lienesch.
Die NRW-Sportmilliarde versteht sich damit als langfristiges Bekenntnis zum Sport vor Ort – unabhängig von der Entscheidung über eine mögliche Olympiabewerbung. Ziel ist es, den Sport als wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens weiter zu stärken.

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