Bild: Innenministerium
Der aktuelle Verfassungsschutzbericht für Nordrhein-Westfalen zeigt deutlich: Die Bedrohungslage für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung bleibt hoch. Gemeinsam haben Innenminister Herbert Reul und der Leiter des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, Jürgen Kayser die Zahlen für 2025 vorgestellt – mit klaren Erkenntnissen.
Die politisch motivierte Kriminalität ist erneut gestiegen und erreicht mit rund 13.600 Taten einen Höchststand. Besonders besorgniserregend ist dabei der deutliche Anstieg extremistischer Aktivitäten in allen Bereichen – sowohl im Rechts- als auch im Linksextremismus sowie im islamistischen Spektrum. Parallel dazu wächst auch das Personenpotenzial extremistischer Szenen weiter.
Eine neue Dimension ergibt sich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Deepfakes und manipulierte Inhalte können gezielt eingesetzt werden, um Desinformation zu verbreiten, Vertrauen in staatliche Institutionen zu untergraben und die öffentliche Meinungsbildung zu beeinflussen.
Neben Extremismus stellen auch Spionage und Cyberangriffe aus dem Ausland – insbesondere durch staatliche Akteure – eine zunehmende Gefahr dar. Ziel sind Politik, Verwaltung, Wirtschaft und kritische Infrastrukturen.
Die Landesregierung reagiert auf diese Entwicklungen mit einem modernisierten Verfassungsschutzgesetz, das seit dem 01.April 2026 gilt. Es stärkt die Möglichkeiten der Sicherheitsbehörden, frühzeitig auf Bedrohungen zu reagieren und unsere Demokratie wirksam zu schützen.
Klar ist: Eine wehrhafte Demokratie braucht starke Sicherheitsstrukturen – und eine Gesellschaft, die hinschaut und Haltung zeigt.

Empfehlen Sie uns!