Bild: Ralph Sondermann/CDU Landtagsfraktion
Die schweren Waldbrände im Hürtgenwald und im Hohen Venn haben deutlich gemacht, vor welchen Herausforderungen der Brand- und Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen steht. Der Landtagsabgeordnete Sascha Lienesch dankte insbesondere den zahlreichen Einsatzkräften, Ehrenamtlichen und Landwirten, die mit großem Engagement gegen die Flammen gekämpft haben.
In seiner Rede im Landtag betonte Lienesch, dass sich Nordrhein-Westfalen auf die zunehmende Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden vorbereiten müsse. Ob dafür jedoch eigene Löschflugzeuge notwendig seien, müsse auf Grundlage einer fundierten Bedarfsanalyse entschieden werden.
Die Landesregierung arbeite bereits gemeinsam mit den beteiligten Akteuren an einer umfassenden Auswertung der bisherigen Einsätze. Diese Ergebnisse sollten zunächst abgewartet werden, bevor über zusätzliche Anschaffungen und Strukturen entschieden werde.
Die Erfahrungen aus dem Hürtgenwald und dem Hohen Venn hätten zudem gezeigt, dass bestehende Möglichkeiten bereits erfolgreich genutzt würden. Dazu zählen der Einsatz von Löschhubschraubern, die Unterstützung durch die Landwirtschaft und die bewährte grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Belgien und den Niederlanden.
„Guter Katastrophenschutz beginnt nicht mit einer politischen Wunschliste. Er beginnt mit einer fundierten Analyse dessen, was tatsächlich gebraucht wird“, betonte Sascha Lienesch.
Aus diesen Gründen sprach sich der Landtagsabgeordnete gegen den Antrag der FDP aus und plädierte dafür, zunächst die fachlichen Auswertungen abzuwarten.

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